QUIN Investment geht 240 km beim Mammutmarsch und spendet!

Letztes Wochenende fand in Berlin der Mammutmarsch 2018 statt und wir als QUIN Investment haben teilgenommen!

Die Challenge: 100 Kilometer in 24 Stunden. Zu Fuß!

Alles fing damit an, dass Jebos Bruder ihm ein Startticket für dieses Event zum Geburtstag geschenkt hatte. Stephan hatte damals ebenfalls zum ersten Mal davon gehört und wir beschlossen die Herausforderung demnach zu dritt anzugehen!

Die einzige Trainingseinheit die wir vorher in Berlin absolvierten, war eine Wanderung entlang der Berliner Ringbahn von insgesamt 42 Kilometern. Die Strecke, vorbei an Autobahnen und Industriegebieten war jedoch nicht gerade von Schönheit geprägt.

Nach der Testwanderung wurde uns allmählich bewusst worauf wir uns eingelassen hatten. Jedoch strotzten wir noch voller Überzeugung, die Herausforderung mit etwas Anstrengung und mentaler Stärke meistern zu können.

Am Tag des Marsches erkundigten wir uns vor Ort wie viele es denn letztes Jahr geschafft hatten.

Die Antwort: Von 1.000 Teilnehmern haben es 131 Teilnehmer gemeistert die 100 Kilometer zu gehen!

Irgendwie waren wir nun noch motivierter.

Der Marsch begann also am Samstag um 16 Uhr und führte durch den Grunewald, vorbei am Wannsee und dem Glienicker See, bis nach Potsdam und noch viel weiter. Die Strecke und das Wetter waren traumhaft.

In Potsdam erreichten wir nach 38 Kilometern den zweiten Versorgungspunkt. Mittlerweile war es dunkel.

Die erste kritische Situation: Jebos Kreislauf ging plötzlich in den Keller, Schüttelfrost und Schummer vor den Augen waren die Folge.

Letztendlich brauchte Jebo eine längere Pause und wir entschieden uns vorerst ohne ihn weiterzugehen. Ehrlich gesagt sind wir zu dem Zeitpunkt davon ausgegangen Jebo müsse den Lauf abbrechen. Wir verabredeten uns für den nächsten Zwischenstop in 19 Kilometern.

Die nächsten Stunden liefen wir durch die Dunkelheit, mitten durch Wälder und an Feldern vorbei. Auf einmal hatte uns Jebo überraschenderweise doch wieder eingeholt und wir liefen gemeinsam weiter.

Es war interessant zu sehen wie weit man mit positiven Gedanken und einer gewissen inneren Balance kam. Die ersten Wehwehchen fingen nämlich schon ab Kilometer 25/ 30 an.

Allerdings konnte man sich an vieles gewöhnen und weiter, immer weiter gehen!

Ab Kilometer 65 ungefähr wurde es jedoch härter und härter. Mittlerweile tat so ziemlich alles im Körper weh und die Energiereserven waren aufgebraucht.

Wir kämpften weiter, mussten jedoch bei Kilometer 70 einsehen, dass es vorbei war. Wir konnten nicht mehr. Wir mussten abbrechen. Für die letzten zwei Kilometer hatten wir bestimmt über 1,5 Stunden gebraucht.

Es war vorbei. Nach ziemlich genau 70 Kilometern und 17 Stunden in Bewegung!
Jebos Bruder hat es trotz aller Widrigkeiten durchziehen können und die 100 Kilometer innerhalb der 24 Stunden geschafft. Möglicherweise haben ihm die Lehren, die er als Movementcoach under dem Namen >>Samotion<< weitergibt, geholfen. Wir sind sehr stolz auf ihn und auf alle anderen, die diesen Erfolg für sich verbuchen konnten! Eine großartige Leistung!

Es war eine aussergewöhnliche Erfahrung bei der wir sehr viel für uns persönlich mitnehmen und weiter wachsen konnten.

Als wir auf dem Rückweg nach Hause waren sagten wir uns jedoch, dass diese einmalige Erfahrung reicht und wir nicht erneut antreten werden.

Heute, am Dienstag haben wir gemerkt wie sehr uns das beide wurmt, dass wir die 100 Kilometer nicht geschafft haben.

Fazit: Wir haben uns heute Tickets für den Mammutmarsch in München gekauft. Dieser findet in 8!!! Wochen statt.

Das lassen wir nicht auf uns sitzen… 😉

Uns ist durch den Marsch jedoch auch wieder bewusst geworden wie glücklich wir uns schätzen können, dass wir gesundheitlich in der Lage sind sich solch einer Herausforderung zu stellen.
Daher haben wir entschieden uns nun eine Organisation zu suchen die körperlich behinderte Menschen unterstützt.

Pro gelaufenen Kilometer wird QUIN Investment 1€ (also insgesamt 240€) spenden. Zudem werden wir in den nächsten Tagen einen kleinen Spendenspaziergang planen zu dem ihr alle herzlich eingeladen seid.

Keine Angst, es werden keine 100 Kilometer!